Protest

  • Politik » International

    Ungarn ist das Paradebeispiel des Erstarkens autoritärer Regierungen in Europa. Abseits von Protest und Rebellion – wie lebt es sich im Moment im Nachbarland? Einmal nachgefragt in der ungarischen Provinz.

    AutorInnen: Elena Zeh
  • Feuilleton » Dossier

    m Konflikt zwischen Spanien und Katalonien um die Unabhängigkeit der abtrünnigen Region offenbart sich, dass ein rechtslastiger bis rechtsextremer Nationalismus und eine transversale Bewegung aufeinanderprallen. Beiden gemein ist ihr Faible für Flaggen, beide sehen sich in der Opferrolle und im Recht.

    AutorInnen: Jan Marot
  • Feuilleton » Dossier

    Das Europa-Bild der (Neuen) Rechten ist geprägt durch diffuse Kampfbegriffe und die Ablehnung der Europäischen Union. Ein Überblick.

    AutorInnen: Vincent Perle
  • Feuilleton » Dossier

    Von rechts bedroht, von links verschmäht, von den Brit_innen verlassen: Was hat diese EU ihren Bürger_innen eigentlich anzubieten?

    AutorInnen: Johannes Gress
  • Feuilleton » Dossier

    Welchen Stellenwert hat die Gleichstellung der Geschlechter auf europäischer Ebene und wohin entwickeln sich einzelne Staaten?

    AutorInnen: Nicole Schöndorfer
  • Illustration zur elitären Hochschule, Copyright by Lukas Spreitzer
    Feuilleton » Dossier

    Welchen Stellenwert hat die Gleichstellung der Geschlechter auf europäischer Ebene und wohin entwickeln sich einzelne Staaten?

    AutorInnen: Nicole Schöndorfer

ÖH unter Verdacht

Der Überwachungsstaat nimmt immer beängstigendere Auswüchse an. Drei ehemalige ÖH-FunktionärInnen werden in einer Datenbank des Verfassungsschutzes als ExtremistInnen geführt. Ein kommentar

Am 22. Dezember 2010 organisierte die ÖH-Bundesvertretung gemeinsam mit AktivistInnen der #unibrennt-Bewegung anlässlich der Kürzungen bei der Familienbeihilfe eine Protestaktion im Parlament. Eine Aktion mit schweren Folgen, denn seither ist unter anderem das gesamte ehemalige ÖH-Vorsitzteam in der Datenbank zur Abwehr gefährlicher Angriffe und krimineller Verbindungen, kurz EDIS des Bundesverfassungsschutzes gespeichert, als AktivistInnen der Gruppe 2-EX (Extremismus).

Der Fluch der Medien

Die Hochschulproteste 2009 werden in die Geschichte Österreichs eingehen, das lässt sich sagen, obwohl sie noch gar nicht zu Ende sind. Nun besteht aber die Gefahr, dass die Studierenden den Aufstand zu sehr ins verlagern und die Hörsäle leer bleiben.

AutorInnen: Jennifer Bendele, Wolfgang Zwander - 13.07.12

Wien brennt!

Wer denkt, die Studierenden in Österreich blickten auf eine langweilige Geschichte zurück, der irrt. Im Jahr 1848 ging es in Wien rund: Aufständische, unter ihnen viele Studenten, vertrieben die kaiserliche Familie aus Wien und bezahlten das oft mit ihrem Leben.

AutorInnen: Aaron Salzer - 13.07.12

Was ist aus den Protesten zu lernen?

Die Proteste der Studierenden weisen in die Zukunft, weil sie vorzeigen, was „Eigenverantwortung“ heißt; allerdings nicht im neoliberalen Sinn, dass jeder und jede für die eigene Pension vorsorgt oder eine private Krankenversicherung abschließt, sondern im besten „liberalen“ Sinn: Ein Kollektiv setzt sich für die eigenen Rechte ein und bedient damit gleichzeitig das Gemeinwohl. Denn freie, offene und chancengleiche Unis sind ein Lebenselixier der Demokratie. Das Hoffnungsmachende ist, dass die Studierenden dieses Lebenselixier nicht nur von den Verantwortlichen einfordern, sondern auch gleich selbst brauen: durch Selbstorganisation, Selbstgestaltung und Selbstumsetzung. Eigenverantwortung im besten Sinne.

AutorInnen: Christian Felber - 13.07.12

Schule neu gedacht

Die Diskussionen über Schulreformen beschränken sich meist darauf, welche Inhalte gelehrt werden sollen. Die Reduzierung der Schule auf reine Wissensvermittlung wird jedoch in unserer Informationsgesellschaft ad absurdum geführt.

Die Diskussionen über Schulreformen beschränken sich meist darauf, welche Inhalte gelehrt werden sollen. Die Reduzierung der Schule auf reine Wissensvermittlung wird jedoch in unserer Informationsgesellschaft ad absurdum geführt.