„Keep on rollin“

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Am 27. Oktober findet das zweite Wiener Roller Derby statt. Doch was ist Roller Derby? PROGRESS besuchte den ersten und bislang einzigen Roller Derby Verein – die „Vienna Rollergirls“.

Roller Derby ist ein Vollkontaktsport, der von Frauen ausgeübt wird. Männer können nur als „Refs“ („Referee“ - Schiedsrichter) oder bei der Organisationsarbeit des Vereins als „little helpers“ teilnehmen. Bevor die Spielerinnen als „Blockers“ oder „Jammer“ in einem „Bout“ (Spiel) zum Einsatz kommen, müssen sie hart trainieren. Denn Roller Derby verlangt den Spielerinnen einiges an Kondition, Kraft und Koordination ab. Auch für die „Refs“ stellen die 43 Seiten (!) langen Spielregeln eine Herausforderung dar.

Die Grundform der Sportart ist in den 1930er Jahren in den Vereinigten Staaten entstanden. Doch trotz ihrer damaligen Popularität war sie vierzig Jahre später in Vergessenheit geraten. Erst zur Jahrhunderttausendwende kam es in den Vereinigten Staaten zu einer Renaissance des Roller Derby. Heute erfreut sich Roller Derby auch in Europa, Israel, Asien, Südamerika und Australien großer Beliebtheit.

Viele Spielerinnen haben Verbindungen zur Punk- und Hardcore-Szene. Das ist auch an den Dresscodes während der „Bouts“ erkennbar. Zwischen den Arm-, Ellbogen- und Knieschützern sind oft großflächige Tattoos zu sehen. Die Spielerinnen und Refs treten unter Pseudonymen auf. PROGRESS hat mit der Blockerin Anne Headaway und dem Ref Guschoida von den Vienna Rollergirls über Roller Derby gesprochen.

Informationen über die Vienna Rollergirls:

http://www.facebook.com/ViennaRollergirls

http://www.viennarollergirls.com

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